Andreas Ebert-Weidenfeller

Dr. jur.

Andreas Ebert-Weidenfeller

Rechtsanwalt

Dr. jur.

Andreas Ebert-Weidenfeller

Rechtsanwalt

Die Expertise von Andreas Ebert-Weidenfeller liegt in der strategischen Beratung in allen Fragen zum Marken- und Designschutz, einschließlich Verfügbarkeitsrecherchen und Prüfung von Werbekampagnen und Begleitung von Produkteinführungen. Er betreut Markenportfolios, einschließlich Anmelde-, Eintragungs- und Löschungsverfahren. Weitere Tätigkeitsschwerpunkte sind das Wettbewerbsrecht, insbesondere bei Fragen zur Lauterkeit von Geschäftspraktiken. Andreas Ebert-Weidenfeller ist zudem in Verletzungsverfahren in den Bereichen Marken-, Design- und Wettbewerbsrecht tätig.

Andreas Ebert-Weidenfeller ist seit 2014 in der Gremienarbeit bei der International Trademark Association (INTA) aktiv. Im Berichtszeitraum 2018/2019 ist er Vorsitzender des Harmonization of Trademark Law and Practice Committee.

Er ist Mitverfasser von Kommentaren zum Unionsmarkenrecht, zur Gemeinschaftsgeschmacksmusterverordnung, zum Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) sowie vom Münchener Anwaltshandbuch Gewerblicher Rechtsschutz und publiziert regelmäßig Beiträge zum Recht des geistigen Eigentums.

Andreas Ebert-Weidenfeller gehört laut Handelsblatt/Best Lawyers zu Deutschlands besten Anwälten 2019 im Bereich Gewerblicher Rechtsschutz. Als „Oft empfohlen“ führt ihn der juristische Fachverlag JUVE im Ranking für Marken- und Wettbewerbsrecht auf („profilierter Markenrechtler“, Wettbewerber). Das Magazin World Trademark Review zählt Andreas Ebert-Weidenfeller in seinem aktuellen Ranking 2019 zu den empfohlenen „Individuals: anti-counterfeiting“, wo er als einer von zwei „practice's standout performers“ geführt wird: „Ebert-Weidenfeller straddles the contentious/non-contentious divide with all-emcompassing trademark knowledge“. Empfohlen wird Andreas Ebert-Weidenfeller auch in Expert Guides im Bereich Markenrecht.

Andreas Ebert-Weidenfeller spricht Deutsch und Englisch.

Praxisfelder

  • Markenrecht
  • Designrecht
  • Wettbewerbsrecht
  • Soft IP Litigation
  • Know-how-Recht
  • Lizenzrecht

Vita

Studium der Rechtswissenschaften an den Universitäten Göttingen, Edinburgh und Hamburg, Erste Juristische Staatsprüfung 1986, Promotion zur Handelsrechtsgeschichte 1986 - 1991: „Hamburgisches Kaufmannsrecht im 17. und 18. Jahrhundert. Die Rechtsprechung des Rates und des Reichskammergerichts“, Promotionsstipendium der Universität Hamburg, Referendariat in Hamburg und London, Große Juristische Staatsprüfung 1992, Rechtsanwalt seit 1992.

Bei Eisenführ Speiser seit 2019, zuvor von 1992 bis-2009 bei Boehmert & Boehmert in Bremen, von 2009 bis 2014 bei Jones Day in Frankfurt am Main sowie von 2014 bis 2019 bei Meissner Bolte in Bremen.

Mitgliedschaften

  • International Trademark Association (INTA)
  • Deutsche Vereinigung für gewerblichen Rechtsschutz und Urheberrecht (GRUR)
  • Internationale Vereinigung für den gewerblichen Rechtsschutz (AIPPI)
  • Licensing Executives Society (LES)
  • Hanseatische Rechtsanwaltskammer Bremen

Publikationen & Vorträge

Handbuch Wirtschaftsstrafrecht

(Mitautor), Achenbach/Ransiek/Rönnau (Hrsg.), 1. Aufl. 2004, 2. Aufl. 2008, 3.Aufl. 2012, 4. Aufl. 2015, 5. Aufl. 2019, C.F. Müller

BGH: Mosaikartige Gesamtschau einzelner Gestaltungselemente unzulässig

in: GRUR-Prax 2019, 166.

EuG: Äpfel kann man nicht mit Birnen vergleichen

in: GRUR-Prax 2019, 107.

BGH: Zahlungsaufforderung eines Inkassounternehmens keine unzulässige Beeinflussung

in: GRUR-Prax 2018, 448

European Union Trade Mark Regulation (EU) 2017/1001, Article-by-Article Commentary

(Mitautor), Hasselblatt (Hrsg.), 1. Aufl. 2015, 2. Aufl. 2018, C.H.Beck/Hart/Nomos

Community Design Regulation (EC) No 6/2002, Article-by-Article Commentary

(Mitautor), Hasselblatt (Hrsg.), 1. Aufl. 2015, 2. Aufl. 2018, C.H.Beck/Hart/Nomos

Chapter “Germany” in: World Intellectual Property Rights and Remedies

Releases 2014, 2016 and 2018, Thomson Reuters Westlaw

EuG: „PostModern“ ist Wortspiel und nicht mit „POST“ verwechselbar

in: GRUR-Prax 2017, 375

EuG: Rechtserhaltende Benutzung einer Marke für Waren im Rahmen eines „Concept Stores“

in: GRUR-Prax 2017, 276

BGH: „Stadtwerke Bremen“ für kommunalen Versorgungsbetrieb schutzfähig

in: GRUR-Prax 2017, 37

Münchener AnwaltsHandbuch Gewerblicher Rechtsschutz

(Mitautor), Hasselblatt (Hrsg.), 2. Aufl. 2005, 3. Aufl. 2009, 4. Aufl. 2012, 5. Aufl. 2017, C. H. Beck

BPatG: Name der japanischen Stadt MITO kann beschreibend sein

in: GRUR-Prax 2016, 438

BPatG: Umwandeln einer Unionsindividualmarke in nationale Kollektivmarke

in: GRUR-Prax 2016, 349

UWG Handkommentar

Götting/Nordemann (Hrsg.), 1. Aufl. 2010, 2. Aufl. 2013. 3. Aufl. 2016, Nomos

EuG: „Piccolo“ auf 0,2-Liter-Sektflaschen keine rechtserhaltende Benutzung

in: GRUR-Prax 2016, 215

OLG Frankfurt a.M.: Wettbewerbsverhältnis zwischen Schuh- und Stoffhersteller

in: GRUR-Prax 2015, 347

LG Düsseldorf: Untergewichtung von Einzelmerkmalen beim Vergleich des Gesamteindrucks von eingetragenen Designs

in: GRUR-Prax 2015, 188

EuG: Prägende Stellung eines Einzelbuchstabens in Gesamtmarke

in: GRUR-Prax 2015, 79

OLG Düsseldorf: Kraftfahrzeugfelgen keine Ersatzteile im Sinne der Reparaturklausel nach Art. 110 GGV

in: GRUR-Prax 2015, 12

EuG: Marke GLAMOUR ist mit TUDOR GLAMOUR verwechselbar

in: GRUR-Prax 2014, 379

Schutzumfang von Buchstabenmarken: Tendenzen der jüngeren Rechtsprechungspraxis

GRUR Prax 2014, 474

EuG: Marke JUNGBORN ist mit BORN verwechselbar

in: GRUR-Prax 2014, 324

The basic mark requirement under the Madrid System (Q239)

(Mitautor), Bericht der Deutschen Landesgruppe der AIPPI, in: GRUR Int. 2014, 913

BGH: Grundpreis bei "gratis" abgegebenen Waren

in: GRUR-Prax 2014, 209

LG Düsseldorf: Reparaturklausel des Art. 110 GGV bei Verletzung deutscher Geschmacksmuster nicht anwendbar

in: GRUR-Prax 2014, 56

EuGH: Markenschutz für Raumkonzept

in: EuZW 2014, 747

LG München I: Schutzumfang der Buchstabenmarke "M"

in: GRUR-Prax 2014, 441

Benutzungsnachweis für Marken im deutsch-schweizerischen Verhältnis

in: GRUR-Prax 2013, 415

Weiterer Autor: Michael Noth

Krankenkassen als Normadressaten des Lauterkeits- und Kartellrechts

in: EuZW 2013, 415. Weiterer Autor: Carsten Gromotke

EuG: Nachweis eines überörtlichen Kennzeichens

in: GRUR-Prax 2013, 84

Die Bändigung des Drachens: Erwerb und Durchsetzung von Markenrechten in China

in: GRUR-Prax 2013, 330 und 349. Weiterer Autor: Horace Lam

EuGH: „Ernsthafte Benutzung“ einer Gemeinschaftsmarke in nur einem Mitgliedsstaat

in: EuZW 2013, 232

EuGH: Kein Schutz für Marken, die die geografische Angabe „Cognac“ oder Übersetzungen dieses Begriffs enthalten

in: GRUR-Prax 2011, 397

Werbung mit Rechten des geistigen Eigentums – „ges. gesch.“, „Pat.“, ®, TM, © & Co.

in: GRUR-Prax 2011, 74. Weitere Autorin: Simone L. Schmüser

OLG München: Verbraucherverständnis entscheidend für ernsthafte Markenbenutzung von Arzneimitteln

in: GRUR-Prax 2011, 218

Zuständigkeitsregelungen im Gemeinschaftsgeschmacksmusterrecht

in: GRUR-Prax 2011, 526. Weitere Autorin: Simone L. Schmüser

Klassifizierung von Waren und Dienstleistungen im Markenrecht - die Praxis des Harmonisierungsamtes wird überprüft

in: MarkenR 2010, 421.

ABG-Inhaltskontrolle im Wettbewerbsprozess

in: GRUR-Prax 2010, 521.

Commentary to the European Community Regulations

(Mitautor), Kluwer Law International, 1997